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Kletterfreizeit in den Pfingsferien

22.05.2026

22.6.2026-7.6.2026 auf der Insel Korsika unterwegs

In den Pfingstferien waren wir auf einer Kletterfreizeit auf Korsika. Die Anreise war allerdings echt beschwerlich. Wir mussten mit dem Auto bis nach Italien fahren und anschließend mit der Fähre nach Korsika übersetzen. Wenn die lange Anfahrt nicht wäre, wäre die Insel wirklich perfekt.
Schon am ersten Tag waren wir überrascht. Wir fuhren schließlich in den Süden, wo man eigentlich nur Sonne und Wärme erwartet. Als wir jedoch ins Landesinnere kamen, sahen wir schneebedeckte Gipfel - damit hatte wirklich niemand gerechnet.
Die ersten vier Nächte verbrachten wir auf einem Campingplatz in Corte. Von dort aus konnten wir direkt ins Restonica-Tal fahren, um zu klettern, zu wandern und in die Gumpen zu springen. Wir besuchten die Klettergebiete L'Oratoire, L'Ortale und „Poisson d'Avril“. Außerdem machten wir eine Wanderung zur Cascade des Anglais, wo wir ebenfalls baden und von den Felsen springen konnten ins echt kalte Wasser. Ein weiteres Highlight war eine Wanderung auf einen Bergkamm im Restonica-Tal mit einem wunderschönen Ausblick über die korsischen Berge.
Unser nächster Stopp war Porto an der Westküste Korsikas. Die Fahrt dorthin führte über den Col de Vergio, den höchsten Straßenpass der Insel. Die Strecke war unglaublich schön, aber auch ziemlich schmal. Teilweise fielen die Felswände direkt neben der Straße steil ab.

In Porto blieben wir wieder vier Nächte. Dort konnten wir direkt am Meer klettern. Der Fels war ganz anders als im Landesinneren und sehr interessant zu klettern. Nach dem Klettern ging es oft direkt zum Klippenspringen ins Meer. An einem Tag teilte sich die Gruppe auf: Einige gingen tauchen, andere wanderten an der Küste entlang und ein paar blieben für einen entspannten Pooltag auf dem Campingplatz. So konnte jeder das machen, worauf er gerade Lust hatte.
Danach fuhren wir an die Ostküste nach Solenzara, wo wir fünf Nächte direkt am Strand an einem Campingplatz verbrachten. Von dort aus ging es zum Bavella-Pass mit seinen beeindruckenden Felsformationen. Im Klettergebiet Grand Sud fanden wir wunderschöne Routen und großartige Felsen.
Ein weiterer Höhepunkt war unser Ausflug nach Bonifacio. Die Stadt liegt spektakulär auf hohen Kalksteinfelsen direkt über dem Meer. Von unten sieht es fast so aus, als könnte jederzeit ein Stück der Klippen abbrechen. Wir schlenderten durch die Altstadt und stiegen die berühmte Treppe des Königs von Aragon (Escalier du Roi d'Aragon) mit ihren 187 Stufen hinunter.
An einem anderen Tag ging es zum Klettern nach Chisa - U Castellu. Dort erwartete uns vor allem Plattenkletterei. Man musste seinen Füßen wirklich vertrauen, was die Routen besonders spannend machte.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und schon mussten wir wieder die Heimreise antreten. Wir hatten wirklich immer tolles Wetter und jeder konnte die Aktivitäten machen, die ihm Spaß machten. Obwohl wir dieses Mal nur eine kleine Gruppe waren, verstanden wir uns super und hatten eine tolle Zeit zusammen. Besonders die gemeinsamen Kochabende, spiele Spielen wie „7 Wonders“, was zum abendlichen Ritual wurde und natürlich unsere Tageserlebnisse.

Insgesamt war die Kletterfreizeit auf Korsika ein unvergessliches Erlebnis mit tollen Klettergebieten, beeindruckender Natur und vielen schönen gemeinsamen Aktivitäten.