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Herbstzeitlosen-Tour am 24. April 2026: Großer Illing (1313m), kleiner Berg mit großer Aussicht!

24.04.2026

  Unsere erste Herbstzeitlosen-Tour in diesem Jahr führte uns bei schönstem Wetter von Ohlstadt auf der Großen Illing.

Unsere erste Herbstzeitlosen-Tour in diesem Jahr führte uns bei schönstem Wetter von Ohlstadt auf der Großen Illing. Dieser kleine Berg steht meist im Schatten von Raueck und Heimgarten, ist mittlerweile aber ein gerne besuchtes Ziel. Während man früher die Wegspuren suchen musste, gehen jetzt von allen Seiten gut ausgetretene Steige zum Ziel!
Wir begannen unsere Frühlingstour am Parkplatz beim Schwimmbad (660m), wanderten zunächst eben an der Kaltwasserlaine entlang, stiegen über viele Stufen an den Wasserfällen vorbei und wählten den kleinen unmarkierten Steig immer im schönen, teiweise schluchtigen Bachtal empor, mal über wurzelige Passagen, mal über kurze Steilstufen, oberhalb von Gumpen und kleineren Wasserfällen. Je höher wir kamen, desto mehr wechselte die Vegetation in den Vorfrühling.

An der Abzweigung zur Bärenfleckhütte und zum Heimgarten schlugen wir kurz den Wanderweg zur Kaseralm ein, bevor wir links wieder auf einen unmarkierten Weg einbogen, der zunächst wenig, bald aber kräftig ansteigend zum Kamm zwischen Großem Illing und dem eigentlich höchsten (östlichen) Punkt (1347m) des Illingkamms führt. Hier biegt der Pfad nach links ab - und nach wenigen Minuten erreichten wir die locker bewachsene Gipfelkuppe des Großen Illing mit dem etwas tiefer gelegenen Gipfelkreuz. Die Aussicht vom wunderschönen Platz, der nach Süden in einer Felswand steil abfällt, ist wirklich grandios! Während unserer Rast studierten wir den weiteren Verlauf unserer Wanderung: den gesamten Kamm hinab, vorbei an alten struppigen Tannen (Hans hat uns genau den Unterschied zu den Fichten erklärt!) in leichtem Auf und Ab. Natürlich mussten auch noch die paar Meter zum Kleinen Illing (1062m) sein, von wo aus wir unseren dritten Gipfel anvisierten: Den Felsklotz der Veste Schaumburg, der über einen angelegten Steig leicht zu erreichen ist. Unter dem hellen frühlingsgrünen Laub der dort wachsenden Buchen machten wir unsere letzte Rast, wieder mit wunderschönem Blick hinaus ins Land...bevor wir zum Ausgangspunkt, vorbei an üppig blühenden Fliederbüschen, wanderten.

Angelika Sulzer