An der Abzweigung zur Bärenfleckhütte und zum Heimgarten schlugen wir kurz den Wanderweg zur Kaseralm ein, bevor wir links wieder auf einen unmarkierten Weg einbogen, der zunächst wenig, bald aber kräftig ansteigend zum Kamm zwischen Großem Illing und dem eigentlich höchsten (östlichen) Punkt (1347m) des Illingkamms führt. Hier biegt der Pfad nach links ab - und nach wenigen Minuten erreichten wir die locker bewachsene Gipfelkuppe des Großen Illing mit dem etwas tiefer gelegenen Gipfelkreuz. Die Aussicht vom wunderschönen Platz, der nach Süden in einer Felswand steil abfällt, ist wirklich grandios! Während unserer Rast studierten wir den weiteren Verlauf unserer Wanderung: den gesamten Kamm hinab, vorbei an alten struppigen Tannen (Hans hat uns genau den Unterschied zu den Fichten erklärt!) in leichtem Auf und Ab. Natürlich mussten auch noch die paar Meter zum Kleinen Illing (1062m) sein, von wo aus wir unseren dritten Gipfel anvisierten: Den Felsklotz der Veste Schaumburg, der über einen angelegten Steig leicht zu erreichen ist. Unter dem hellen frühlingsgrünen Laub der dort wachsenden Buchen machten wir unsere letzte Rast, wieder mit wunderschönem Blick hinaus ins Land...bevor wir zum Ausgangspunkt, vorbei an üppig blühenden Fliederbüschen, wanderten.
Angelika Sulzer