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Falkenhütte mit Mahnkopf und Gamsjoch

16.07.2026

Zwei schöne Tage unter den Laliderer Wänden und drei Denkmäler

Den längsten Anstieg zur Falkenhütte, durch das Johannestal, kann man durchaus auch als Wanderer in Angriff nehmen. Der, bei MTB-lern sehr beliebten Forststraße kann man, mal links, mal rechts, auf schönen Waldwegen gut ausweichen und kommt so ohne viel Straßenkontakt zum Kleinen Ahornboden. Dieses ebene Wiesengelände mit alten Bäumen und umrahmt von den hohen Felswänden der Birkar- und Moserkarspitze wirkt ruhig und idyllisch.
Hier steht auch das erste Denkmal unserer Tour: das Hermann von Barth-Denkmal, dem Erschließer des Karwendel, gewidmet.

Über die Ladizalm führte uns die zweite Hälfte der Tour, bei sommerlichen Temperaturen, nun zur Falkenhütte. Einige von uns bestiegen noch den Mahnkopf, die anderen genossen Sonne, Natur und Panorama auf dem Ladizköpferl.
Die Falkenhütte war auch unser zweites Denkmal der Tour: das Hauptgebäude mit dem besonderes schönen Speise-und Aufenthaltsraum ist mit Recht denkmalgeschützt.
Sie wurde von 2017-2020 für über 6 Mio. Euro renoviert. Uns hat fasziniert, wie harmonisch Altes mit Neuem verbunden wurde.

 

Einer gewittrigen Nacht folgte ein warmer, stimmungsvoller Morgen mit dem ersten Kaffee vor der Hütte.
Die Wettervorhersage ließ uns aber das heutige Tagesziel, das Gamsjoch, anzweifeln. Ob vielleicht das Gumpenjöchl, knapp 500 Hm darunter, machbar sein würde? Wir haben`s probiert, sind noch weit am Laliders Hochleger vorbei gewandert, haben dann aber die Tour doch abgebrochen.

Es ging stattdessen gemütlich zu den Eng Almen hinunter und dann durch den Großen Ahornboden, unserem dritten Denkmal, bis zu den Hagelhütten weiter. Hier hatten wir noch genug Zeit für eine Rast, mit Bad im Rissbach, ehe uns der Regionalbus zu unserem Vereinsbus bei der Mautstation Hinterriss zurückbrachte.

Es waren zwei wunderschöne, entspannte Tage mit euch Mädels ... ob, wir die auch unter Denkmalschutz stellen sollten?

Franziska