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Große Durchquerung des Estergebirges

24.05.2026

Über fünf Gipfel musst Du gehen...

Ursprünglich war die Tour am 20. Mai geplant, dann aber wegen schlechtem Wetter auf Pfingstsonntag verschoben worden. Immerhin fanden sich zwei unerschrockene Bergsteigerinnen, die sich bei traumhaftem Wetter auf die lange Durchquerung durch das Estergebirge wagten.
Ob die geringe Resonanz eher an der respektablen Länge der Tour lag oder war die Anreise mit der Bahn so abschreckend?

Zunächst stiegen wir vom Bahnhof Farchant an den Kuhfluchtfällen vorbei über den steilen Steig zum Hohen Fricken (1.940 m), dann aussichtsreich weiter am Kamm in den nächsten Sattel und durch einen Latschenhang von Süden zum Bischof (2.033 m). Hier fand sich noch ein Schneerest für eine kleine Abkühlung. Der Abstieg vom Bischof führte unmarkiert über eine Pfadspur durch Latschen hinunter zum Oberauer Steig und weiter zur Weilheimer Hütte.Dort füllten wir unsere inneren Flüssigkeitsvorräte auf. Trotz des langen Weges, den wir bereits hinter uns hatten, und des beachtlichen Wegs, der noch vor uns lag, ließen sich es die Teilnehmerinnen nicht nehmen, noch den Krottenkopfgipfel (2.086 m) mitzunehmen.

Anschließend stiegen wir zum Oberen Rißkopf (2.049 m) und nach einer Gipfelbrotzeit aussichtsreich direkt entlang des Nordkamms weiter Richtung Höhenweg zur Hohen Kisten (1.922 m).
Nach den fantastischen Ausblicken ins Flachland stiegen wir bei immer noch perfektem Wetter über das Pustertal und den Hahnbichelsteig ab bis nach Eschenlohe zum Bahnhof. Stolz auf die beachtliche Leistung von fünf bestiegenen Gipfeln in über 12 Stunden und knapp 2000 Hm ging es mit dem Zug zurück nach Huglfing bzw. Weilheim. Ein Superpensum und Respekt an die Teilnehmerinnen!