© DAV-Peißenberg - Stefan Dittrich

Skitouren im Rauriser Tal

08.03.2026

8 Teilnehmer fuhren mit zwei Tourenführern in die Hohen Tauern.

Als wir am Bodenhaus angekommen waren, nahmen wir den angebotenen Shuttle-Service zuim Naturfreundehaus Kolm-Saigurn in Anspruch, um uns einen langen Anmarsch ohne viel Höhengewinn zu ersparen.

Als wir unsere Rucksäcke etwas erleichtert hatten, starteten wir noch zur Kolmkarspitze. Die letzten Meter zum Gipfel trugen wir unsere Ski, um von oben in einen Hang einzufahren, der nicht so abgeblasen war, wie der Gipfelhang. Der Schnee war wechselhaft, aber zum Teil ganz gut zu fahren. 

Nach der Rückkehr zum Naturfreundehaus konnten wir dann unsere Appartements beziehen.

Am Sonntag sollte der Hohe Sonnblick unser Ziel sein. Die ersten hundert Höhenmeter stellten uns ziemlich auf die Probe, da die hart gefrorene Spur durch den steilen Wald nur sehr schwer zu gehen war. Weiter oben war die Spuranlage dann einfacher, doch der starke Wind ließ uns manchmal zweifeln, ob wir unser Ziel erreichen würden. Am Gipfel des Hohen Sonnblick war zum Glück der Vorraum des Zittelhauses geöffnet, so dass wir ein Gipfelrast ohne Wind einlegen konnten.

Die Abfahrt war dann kein Vergnügen, da die hart geforenen alten Spuren die Abfahrt sehr erschwerten. Nur die steile Spur im Wald war zum Glück durch die tagesewärmung so weit aufgetaut, dass wir tatsächlich wieder bis zum Naturfreundehaus abfahren konnten, was wir beim Aufstieg am Morgen nicht zu hoffen gewagt hätten.

Am Mittwoch war der Hocharn unser Ziel. Auch diesmal hatte der Aufstieg einiges zu bieten. Leider verhinderten aufziehende Wolken auch an diesem Tag, dass die Schneedecke aufging. Am Gipfel waren die Wolken sogar so stark, dass auf eine Gipfelrast verzichtet wurde, die dann etwas tiefer, in einer windgeschützteren Lage, nachgeholt wurde. Auch diesmal war die Abfahrt leider kein Genuß.

Am letzten Tag unserer Tour waren die Filzenkämmfelsen unser Ziel. Dabei handelt es sich um Hänge, die der Sonne noch nicht so stark ausgesetzt waren und die daher etwas besseren Schnee versprachen. Unser "Gipfel" war erreicht, als plötzlich Wolken aufzogen, die uns die Sicht nehmen würden. Insofern entschieden wir uns für die Abfahrt - diesmal war der Schnee meist recht gut zu fahren, vorallem, da auch die Sicht ganz gut blieb, da sich die Wolken wieder verzogen. Nach einer Brotzeit im Naturfreundehaus nutzten wir wieder den Shuttel-Service, um zu unseren Fahrzeugen zurück zu kehren.